75 Prozent der Fingerabdrücke mangelhaft
Fares Rahmun vom Bundesverwaltungsamt (BVA) berichtete (PDF-Datei) von den ersten Versuchsreihen, Fingerabdrücke für die digitalen VIS-Aufenthaltsdokumente in den Test-Konsulaten aufzunehmen. Als IT-Dienstleister des Bundes ist das BVA für die Ausrüstung der Konsulate mit biometrischen Erfassungsplätzen und die Schulung der Mitarbeiter zuständig. Es führte gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die BioDEV-II-Studie (Biometric Data Experimented in Visas II) durch. Die ersten 12.000 Datensätze, die in den Test-Konsulaten in Damaskus und Ulan Bator angefertigt wurden, waren größtenteils unbrauchbar. Durchschnittlich 75 Prozent der Fingerabdrücke entsprachen nicht den minimalen Qualitätskriterien der VIS-Datenbank. Die Verifikation der Test-Visa in dementsprechend ausgerüsteten Flughäfen Schönefeld und Tegel funktionierte kaum.
via heise

