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Archived entries for tkuev

Datenkraken

Zahlen wie viele Daten von Internet Firmen an Behörden weiter gegeben werden gibt es ja selten, daher fand ich das ganz interessant:

“Every decent-sized U.S. telecoms and Internet company has a team that does nothing but respond to requests for information,” Soghoian told Reuters in an interview.

Soghoian estimates that U.S. Internet and telecoms companies may receive about 300,000 such requests in connection with law enforcement each year — but public information is scarce.

Phone Tracker

Ein Stingray scheint das Äquivalent zum IMSI-Catcher zu sein:

Stingrays are designed to locate a mobile phone even when it’s not being used to make a call.(…) A stingray works by mimicking a cellphone tower, getting a phone to connect to it and measuring signals from the phone. It lets the stingray operator “ping,” or send a signal to, a phone and locate it as long as it is powered on, according to documents reviewed by the Journal. The device has various uses, including helping police locate suspects and aiding search-and-rescue teams in finding people lost in remote areas or buried in rubble after an accident.

Die Anti-Terror-Lüge

Spannend, Richard Gutjahr hat sich mal die Abhörstatistiken der BRD angesehen, nachdem er sie gefunden hatte:

Im Zuge der Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung wurde Ende 2007 immerhin erreicht, dass die Abhörstatistik der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden muss. Und das ist dann auch geschehen – und zwar ganz im Geiste von Douglas Adams. (…) Die Abhörstatistik der Bundesregierung findet man nicht etwa auf der Homepage des Bundesinnenministeriums, auch nicht auf den Seiten des Bundesjustizministeriums, sondern im Untermenü einer Seite des Bundesamtes für Justiz mit Sitz in Bonn. Dort gibt es dann auch keine schicke Broschüre (wie das z.B. im Umgang mit den bösen Sozialen Netzwerken der Fall ist), sondern nur nacktes Zahlenmaterial, ohne weiterführende Erläuterungen. Hier der Link zu den offiziellen Abhörstatistiken der Bundesrepublik Deutschland.

Und das Ergebnis:

_Die Zahl der von den Ermittlungsbehörden überwachten Personen bzw. Geräte hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht
_Die Überwachungsmaßnahmen kommen nicht etwa zur Terrorbekämpfung oder im Kampf gegen Kinderpornographie zum Einsatz – sondern überwiegend bei Drogenhandel, Raub und Diebstahl.

Skyps Sicherheit

NetworkWorld dokumentiert die Kritik von Privacy International an Skype.

These days for electronic communication and placing international calls, many people use the free Voice-over-IP (VoIP) provider Skype to talk, transfer files and video chat. While the majority of users love Skype, there have been concerns in the past about if Skype had a back door for eavesdropping. In 2008, Skype downplayed “a report revealed that its Chinese service not only monitors text chats with sensitive keywords, which it had earlier admitted, but also stores them along with millions of personal user records on computers that could easily be accessed by anybody.” Then Heise Security reported on a back door built into Skype which might allow “connections to be bugged.” Australian police had claimed they were “able to listen in on Skype connections.”

Vorratsdatenspeicherung ist ineffektiv

Eine heute vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung veröffentlichte Analyse der einschlägigen Tatbestände der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts offenbart nun, dass die Vorratsdatenspeicherung, solange sie in Kraft war, die Aufklärung schwerer Straftaten nicht verbesserte. So registrierte die Polizei in der Zeit der Vorratsdatenspeicherung mehr schwere Straftaten (2009: 1.422.968) als zuvor (2007: 1.359.102), die zudem seltener aufgeklärt wurden (2009: 76.3%) als noch vor Beginn der anlasslosen Kommunikationsprotokollierung (2007: 77.6%). Als 2009 auch Internetdaten auf Vorrat gespeichert werden mussten, stieg die Zahl der registrierten schweren Internetstraftaten von 167.451 im Jahr 2008 auf 206.909 im Jahr 2009 stark an, während die Aufklärungsrate bei Internetstraftaten von 79,8% im Jahr 2008 auf 75,7% im Jahr 2009 zurückging.

via Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung



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