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Archived entries for Secure_Flight

The debate isn’t security versus privacy. It’s liberty versus control.

Bruce Schneier kommentiert Michael McConnells (Director of National Intelligence) Vorschlag/Wunsch sämtliche Internet Kommunikation zu überwachen.

Security and privacy are not opposite ends of a seesaw; you don’t have to accept less of one to get more of the other. Think of a door lock, a burglar alarm and a tall fence. Think of guns, anti-counterfeiting measures on currency and that dumb liquid ban at airports. Security affects privacy only when it’s based on identity, and there are limitations to that sort of approach.

Since 9/11, approximately three things have potentially improved airline security: reinforcing the cockpit doors, passengers realizing they have to fight back and — possibly — sky marshals. Everything else — all the security measures that affect privacy — is just security theater and a waste of effort.

By the same token, many of the anti-privacy “security” measures we’re seeing — national ID cards, warrantless eavesdropping, massive data mining and so on — do little to improve, and in some cases harm, security. And government claims of their success are either wrong, or against fake threats.

The debate isn’t security versus privacy. It’s liberty versus control.

Sicherheitskontrollen weitgehend wirkungslos

Wieso überrascht mich das bloß nicht ?! Sicherheitskontrollen an Flughäfen weitgehend wirkungslos

Wissenschaftler der Harvard School of Public Health berichten in ihrem Artikel “Did you pack your bags yourself?” in der neuesten Ausgabe des British Medical Journal, dass es keine wirklichen Belege für die Wirksamkeit der Sicherheitskontrolle an Flughäfen gibt, die seit dem 11.9. 2001 eingeführt wurden. Die USA alleine haben zwischen 2001 und 2005 15 Milliarden US-Dollar für Sicherheitskontrollen an Flughäfen ausgegeben. Weltweit werden jährlich 5,6 Milliarden US-Dollar für die Kontrollen aufgewandt(…).

Die amerikanische Transportation Security Administration (TSA) etwa rechtfertigt die Sicherheitskontrollen damit, dass durch sie 13 Millionen verbotene Gegenstände entdeckt worden seien. Allerdings könne man nicht sagen, wenden die Wissenschaftler ein, wie viele dieser Gegenstände möglicherweise zur Verursachung eines Schadens hätten führen können. Meist hatte es sich um Feuerzeuge gehandelt. So gebe es keine Belege dafür, dass das Ausziehen der Schuhe, das Abnahmen des Gürtels oder die Konfiszierung kleiner Gegenstände an den Kontrollen irgendwelche Vorfälle verhindert haben.

Little Brothers

Bruce Schneier in einem Essay über die Unterschiede zwischen Orwells 1984 der Realität heute:

The fear isn’t an Orwellian government deliberately creating the ultimate totalitarian state, although with the U.S.’s programs of phone-record surveillance, illegal wiretapping, massive data mining, a national ID card no one wants and Patriot Act abuses, one can make that case. It’s that we’re doing it ourselves, as a natural byproduct of the information society.We’re building the computer infrastructure that makes it easy for governments, corporations, criminal organizations and even teenage hackers to record everything we do, and—yes—even change our votes. And we will continue to do so unless we pass laws regulating the creation, use, protection, resale and disposal of personal data. It’s precisely the attitude that trivializes the problem that creates it.

Sicherheitstheater

Seit November 2006 dürfen laut EU-Verordnung 1546/2006 Flüssigkeiten nur noch in durchsichtigen Behältnissen mit maximal 100 Millilitern in einem ebenfalls durchsichtigen Plastikbeutel mit maximal einem Liter Fassungsvermögen ins Flugzeug mitgenommen werden. Der Grund: angeblich haben britische Behörden einen Sprengstoff-Anschläge mit zwei Flüssig-Komponenten auf transatlantische Flüge verhindert.

Dazu heute in der sz:

„TATP als Sprengstoff im Flugzeug herzustellen, ist höchst unwahrscheinlich“, sagt Horst Krause vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal zu sueddeutsche.de. Der Grund: Um TATP herzustellen, muss ein Attentäter viel Zeit und viel Kälte mitbringen.

Die gemischten Komponenten Aceton und Wasserstoffperoxyd müssen wenigstens zwei Stunden lang unter ständiger Kühlung gerührt werden. Dann muss die Flüssigkeit zehn Stunden in Ruhe verdampfen können. Nur die zurückbleibenden Kristalle sind explosiv. Das alles gilt unter Laborbedingungen. Ein Langstreckenflug London New-York dauert zehn Stunden. Die Zeit hätte nicht ereicht.

Terrorist Identities Datamart Environment

Florian Rötzer beschreibt auf telepolis die Datenbank TIDE in der seit 2003 alle geheimen Informationen von allen Quellen wie der CIA, der DIA, dem FBI oder der NSA gesammelt und analysiert werden

Russ Travers, der verantwortlich für TIDE ist, zeigt sich gegenüber der Washington Post bereits besorgt über die “langfristige Qualitätskontrolle”.

Eine Sorge, die nachweislich in ihrer hypotetischen Formulierung überflüssig ist, denn das Problem existiert bereits:

2004 und 2005 lag nach einem Bericht des Government Accountability Office bei der Hälfte der Namen von Reisenden, bei denen eine Überprüfung aufgrund der Liste zum NSC erbeten wurde, ein Irrtum vor.



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