Heute mal in einem Abwasch was sich im Newsreader angesammelt hat.
taz Interview mit Sandro Gaycken.
Kaum eine Technik schafft so eine enge Beziehung zwischen ihrem Beherrscher und denen, die ihr ausgesetzt sind, wie es die Überwachungstechnologie tut. Der Überwachte versucht nach bisherigen Erkenntnissen, sein Handeln dem Wertesystem des Überwachers anzupassen. Vielleicht werden die Menschen gar nicht mehr den Wunsch verspüren, sich gegen Überwachung zu wehren.
Frontal21 bringt die Sendung Bürger unter Generalverdacht.
E-Mails, SMS, Telefonate - nichts soll künftig mehr privat bleiben. Die Bundesregierung will die Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten aller Bürger per Gesetz ermöglichen. Kritiker befürchten eine verdachtlose Totalüberwachung für Deutschland und warnen: Schon heute würden heimlich die persönlichen Daten von Internetnutzern gesammelt.
Im Wetterfroschs Einmachglas gibt es das Schaubild Was wissen die Computer des Staats über mich?
Und telepolis zeichnet die Geschichte des Passfotos nach, das seine Wurzeln in der Verbrechensbekämpfung hat:
Staatliche Akteure haben in sicherheitspolitischer Hinsicht längst nicht mehr primär den Schutz unbescholtener Bürger im Sinn, sondern sprechen einen Generalverdacht gegen die gesamte Bevölkerung aus. Auch wenn Bilder bzw. biometrische Personendaten nicht in einer zentralen Datei gespeichert werden dürfen, ist der ePass doch ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung der Machtphantasie vom kollektiven Verbrecheralbum.