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Archived entries for IMSI-Catcher

Mobile Surveillance Systems

Der Guardian berichtet über ein Überwachungssystem für Handies der Firma Datong plc, was die Metropolitan Police wohl im Einsatz hat.

A transceiver around the size of a suitcase can be placed in a vehicle or at another static location and operated remotely by officers wirelessly. Datong also offers clandestine portable transceivers with “covered antennae options available”.

Phone Tracker

Ein Stingray scheint das Äquivalent zum IMSI-Catcher zu sein:

Stingrays are designed to locate a mobile phone even when it’s not being used to make a call.(…) A stingray works by mimicking a cellphone tower, getting a phone to connect to it and measuring signals from the phone. It lets the stingray operator “ping,” or send a signal to, a phone and locate it as long as it is powered on, according to documents reviewed by the Journal. The device has various uses, including helping police locate suspects and aiding search-and-rescue teams in finding people lost in remote areas or buried in rubble after an accident.

Bericht über Abhörmaßnahmen und Auskunftsverlangen der Nachrichtendienste 2009

Der Bericht des Parlamentarische Kontrollgremium zeigt: Deutsche Nachrichtendienste hörten 2009 mehr ab.

Im Jahr 2009 führten die Nachrichtendienste insgesamt 93 Auskunftsverlangen und IMSI-Catcher-Einsätze durch, die insgesamt 410 Personen betrafen. 85 Maßnahmen führte das Bundesamt für Verfassungsschutz durch. Im Vorjahr waren es 78 Maßnahmen, die nur 200 Personen betrafen. 2009 waren in vier Fällen Luftfahrtunternehmen betroffen, 18-mal Unternehmen aus der Finanzbranche, in 55 Fällen Telekommunikations- und Teledienstanbieter. Es wurden 16 IMSI-Catcher-Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2002 bis 2009 waren Luftfahrtunternehmen in neun Fällen betroffen, 84-mal ging es um Unternehmen aus der Finanzbranche, in 244 Fällen um Telekommunikations- und Teledienstanbieter. Postunternehmen waren in keinem Fall betroffen, der klassische Briefverkehr spielt also in diesem Umfeld keine Rolle mehr. In den acht Jahren wurden insgesamt 81-mal IMSI-Catcher eingesetzt. Ein deutlicher Anstieg war in allen Fällen in den Jahren 2008 und 2009 zu verzeichnen.

via heise

Neue Überwachungsrechte in Österreich

SPÖ und ÖPV verschaffen der österreichischen Polizei eine Fülle neuer Befugnisse.

Die Sicherheitsbehörden können nun ohne richterliche Genehmigung Telecom-Anbieter dazu zwingen, Standortdaten und die internationale Mobilfunkteilnehmerkennung (IMSI) eines Handys preiszugeben. (…) Außerdem müssen Name und Anschrift von Nutzern bestimmter IP-Adressen herausgegeben werden. (…) auch hier gibt es vorab keine Kontrolle, ob die Voraussetzungen für das Auskunftsersuchen wirklich gegeben sind. Ebenfalls eingeführt werden Meldepflichten, zwangsweise Vorführungen und “präventive Anhaltungen” für Personen, die gegen ein Betretungsverbot verstoßen haben

via heise

Die FAZ erklärt IMSI-Catcher

Die FAZ erklärt die Funktionsweise von IMSI-Catchern - und wie sie auch für UTMS-Handys einsetzbar sind.

Nach dem Nummernempfang schaltet der befugte Lauscher seinen etwa 200.000 Euro teuren und im Rucksack transportierbaren IMSI-Catcher wieder ab und zapft diesen Anschluss nun direkt beim Netzbetreiber an. Der unbefugte Mithörer hingegen sendet dem Handy noch einen weiteren Befehl: „Verschlüsselung abschalten!“ Die ohnehin lediglich auf dem Funkwege verwendete Verschlüsselung abschalten zu können, war eine Forderung mehrerer Staaten an den internationalen Mobilfunkstandard GSM. Angerufen werden freilich kann der so Abgehörte nicht.

Denn sein Handy ist ja nur über den IMSI-Catcher mit dem Netzbetreiber verbunden. Der wiederum sieht nur die SIM-Karte des Catchers, nicht aber die des eigentlichen Handys, das währenddessen unauffindbar bleibt. Das alles geht weitgehend spurlos vor sich. Da IMSI-Catcher im UMTS-Netz nicht ohne weiteres Nummern fangen und mitlauschen können, hilft ein Trick. Ein Störsender verdirbt den UMTS-Empfang, woraufhin das Handy automatisch zu GSM wechselt. „Ein neues Problem auf ein bekanntes zurückführen“, nennt Dirk Fox das.

gefunden bei netzpolitik



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