Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Archived entries for Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte

Ein ausführliches Posting auf privatsphaere.org mit vielen Querverweisen setzt sich mit der elektronischen Gesundheitskarte auseinander.

In den USA wurden für die Namen, Postanschriften, Geburtstage, Sozial- und Krankenversicherungsnummern von 1100 Patienten bereits 2,8 Millionen Dollar bezahlt. Das macht pro Patientennase 2500 Dollar. Banken hierzulande würden wohl Unsummen ausgeben, wenn sie vor Vertragsabschluß über die Lebenserwartung ihrer Kreditnehmer Bescheid wüssten. Lebensversicherer würden vermutlich ähnlich viel für die komplette Krankenhistorie des Antragstellenden hinlegen. (…) Bleiben noch die Erbanlagen. Erstaunlich ungeniert fordert die Versicherungswirtschaft bereits heute darauf Zugriff. Ab 2011 sollten Patienten nach durchgeführten Gentests über kein „Insiderwissen“ mehr verfügen, so der Chefarzt der Münchner Rückversicherung. Noch erstaunlicher aber ist, daß niemand bislang ob des Wahnsinns aufgeschrien hat.

Österreichische Gesundheitskarte mit biometrischen Daten

Die österreichische elektronische Gesundheitskarte, die auch Bürgerkartenfunktionen enthält, soll mit einem Foto und digitalen Fingerabdruckdaten der Inhaber versehen werden, berichtet heise.

Gläserne Patienten

Die taz berichtet über die Proteste gegen die geplante Gesundheitskarte.

Denn wenn die Daten erst einmal auf den Servern liegen, fürchten die Karten-Kritiker weniger die Hacker als eine Gesetzesänderung. Als Beispiel führen sie die Diskussion über die Mautdaten an, bei denen Innenpolitiker fordern, diese auch zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen. “Eine ähnliche Debatte könnte auf uns zukommen, wenn die Kassen unter dem Vorwand der Qualitätssicherung Zugang zu den Daten verlangen”, sagt Klaus Greppmeir vom Virchowbund, “dann könnten sie dem Patienten aufgrund seiner Daten in die ärztliche Versorgung hineinregieren und ihn an Stellen zum Sparen bewegen, die dafür einfach nicht geeignet sind.”

Leichter Zugriff auf die elektronische Gesundheitskarte

Die taz berichtet über die Gesundheitskarte und enthüllt einige interessante Aspekte:

Laut Maus braucht es gar keinen Hacker, um an die Daten heranzukommen. “Im Sozialgesetzbuch ist vorgeschrieben, dass es einen Nachschlüssel für die Patientendaten beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen gibt”, sagt Maus - und das bedeutet: Das neue System hat prinzipiell eine Lücke, durch die Patientendaten abfließen könnten.

Bitte? Aber es geht noch weiter:

Auch andere IT-Experten wie Hans-Jürgen Burger von der Deutschen Vereinigung für Datenschutz bestätigen der taz die Existenz so genannter Nachschlüssel. Die Daten der Patienten würden sogar zentral erfasst - entgegen anderslautenden Beteuerungen: “Laut Planung werden alle Daten bundesweit in zwölf Rechenzentren gesammelt.”

Na da wird man ja im Falle der Einführung nicht lange warten müssen bis die ersten “Mißbräuche” bekannt werden.

Passbilder für die Gesundheitskarte

Voraussichtlich ab 2008 soll die neue elektronische Gesundheitskarte die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Ein Unterschied zu den alten Karten ist das Lichtbild des Inhabers auf der Karte. Die Erstellung des Lichtbildes für die neue Gesundheitskarte soll sich an der aktuell gültigen Passmusterverordnung orientieren berichtet golem.

Heisst dass dann biometrische Bilder auch auf der Gesundheitskarte?! Wundern tut mich ja nichts mehr…



Copyright © 2004–2009. All rights reserved. – Impressum

RSS Feed. This blog is proudly powered by Wordpress and uses Modern Clix, a theme by Rodrigo Galindez.