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Archived entries for Forensic

Spaß mit PDF-Dateien

(Apples Vorschau, aber auch Adobes Acrobat) kopiert in PDF-Dateien nicht nur eine mit dem Auswahlwerkzeug markierte Passage, sondern übernimmt auch den vollständigen Inhalt der restlichen Seite – versteckt und unbemerkt – in ein neu aus der Zwischenablage angelegtes Dokument. Der ausgeblendete Teil bleibt auch über das anschließende Speichern und weitere Bearbeiten der neuen PDF-Datei vorhanden.

Das scheint eher ein technisches Problem zu sein, als ein Bug. Ist aber in jedem Fall spannend zu wissen.
via heise

Mobile Forensics

Die Firma cellebrite bietet mit dem UFED Physical Pro ein Gerät mit dem man von gängigen Mobiltelefonen Textnachrichten, GPS-Daten, Photos, Videos, und was sonst noch so zu holen ist, bequem herunterladen kann.

Utilizing UFED’s simple and field-proven user interface, a complete high-speed hex dump of the phone memory is delivered without the need of cumbersome PC drivers. Critical data such as user lock codes, and deleted information such as text messages, call history, pictures, and video are sorted and retrieved by Cellebrite’s Physical Pro engine.

Laut netzpolitik soll das Gerät bei der Michigan State Police bei normalen Verkehrsstreifen und -kontrollen zu Einsatz kommen.

daily links

Kopiergeräte speichern Dokumente

Wo nicht überall Daten anfallen:

Viele (professionelle, digitale) Kopiergeräte speichern Kopien der Vorlagen auf einer internen Festplatte ab, von wo sie sich später wieder auslesen lassen. Das kann beispielsweise bei einem Verkauf des Kopierers relevant sein, wenn man vergisst, die Daten zu löschen. Die Kopierer speichern das eingescannte Image, um sich bei mehreren Kopien das mehrfache Scannen der Vorlage zu sparen.

Digitale Filzstifte

Im Sicherheitsblog gibt es einen Text über die Fallstricke digital geschwärzter Dokumente:

“Druckt” man nämlich z.B. schwarzen Text auf schwarzem Grund in eine PDF-Datei, so enthält letztere genau das, was man vorher auch hatte: schwarzen Text auf schwarzem Grund. Ein kurzer Umweg über die Zwischenablage reicht hier schon aus, um den Text sichtbar zu machen. Gleiches gilt für schwarze Rechtecke über dem Text.

Die Idee, ein PDF sei eine Art Foto dessen, was man auf einem Ausdruck sehen würde, ist weit verbreitet (besonders bei der “muss-ich-drucken-weil-will-ich-lesen”-Fraktion). Leider ist dies nicht so. Selbst die Umwandlung in eine Grafik hat seine Tücken. Beherrscht das Grafikformat Layer, so bleibt der Originaltext u.U. ebenfalls erhalten.



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