Die australische Post hat damit begonnen, Biometrie-Scanner in ihren Filialen zu installieren.
Laut einem Bericht der Tageszeitung Herald Sun soll die Technik genutzt werden, um digitale Gesichtsbilder und Fingerabdrücke etwa für Bankkontoeröffnungen oder die Beantragung von Reisedokumenten zu erfassen. (…) Auch die Mitarbeiter von rund 2000 privat geführten Filialen der Australian Post sollen den Angaben zufolge künftig biometrische Merkmale erfassen dürfen.
Und in Frankreich startet der Testbetrieb von PARAFES (Automatisierter schneller Durchgang an den Schengen-Außengrenzen) bei dem man (noch) auf freiwilliger Basis mit 8 Fingerabdrücke und einem maschinenlesbaren Pass die Grenze passieren kann.
Die Daten werden fünf Jahre lang gespeichert. Für die Pariser Liga für Menschenrechte (LDH) steckt hinter der angepriesenen Beschleunigung des Grenzübertritts allerdings das Ziel, “die Fingerabdrücke einer möglichst großen Zahl von Franzosen” zu erhalten. “Nach der Überwachung der Häftlinge und der Erfassung von Personen, die Straftaten verdächtigt werden, fordert man jetzt die anständigen Bürger auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und freiwillig ihre Fingerabdrücke zu geben, um eine riesige Datenbank zu schaffen”