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Archived entries for epass

Zentrale Biometriedaten Datenbank

Frank Paul, Abteilungsleiter in der EU-Generaldirektion Justiz und Inneres, auf dem omnicard Kongress:

Seitens der Bürger befürchtet er keine Widerstände gegen biometrische eIDs: “Jeder wird den praktischen Nutzen sofort einsehen”, nur “Herr Schaar hat hier besonders dedizierte Ansichten”.

Ich melde da auch schon mal Bedenken an - was für ein weltfremder Spinner!

Konkret spricht sich Paul für eine Ausweitung der Biometrie-Nutzung aus und kritisiert:

(…) dass Deutschland das einzige Land in der Gemeinschaft sei, “das sich entschlossen hat, die Biometriedaten nicht in eine zentralisierte nationale Datenbank einzustellen”. Dabei sei “allen Beteiligten klar, dass hier Sicherheitslücken bestehen”, denn die Fingerabdrücke würden nur im Reisepass abgespeichert und “es gibt keine Abfrage, ob nicht schon jemand mit denselben Fingerabdrücken unter anderem Namen einen Reisepass beantragt hat”.

Na wer hat’s kommen sehen…

via heise

Trusted Citizen

Der Vortrag auf dem 25C3 zum elektronischen Personalausweis werde ich mir sicher ansehen sobald die Videos verfügbar sind.

Interessant:

Eine Bußgeldbewehrung fahrlässigen Verhaltens bei der Erfassung der biometrischen Merkmale sei gesetzlich nicht vorgesehen.

Buch zum ePass

Gerade zu meiner Amazon Wishlist hinzugefügt: ePass - der neue biometrische Reisepass

“ePass - der neue biometrische Reisepass” ist eine wissenschaftliche Arbeit von Jöran Beel und Béla Gipp. Sie basiert maßgeblich auf Dokumenten der Bundesregierung, des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) und der ICAO (International Civil Aviation Organization) sowie weiteren wissenschaftlichen Studien. Das Buch gibt einen detaillierten Überblick über den neuen elektronischen Reisepass ‘ePass’.

Elvis lebt

Jeroen van Beek hat den Scannern für elektronische Reisepässe am Flughafen Amsterdam die Daten des verstorbenen Elvis Aaron Presley nebst Foto untergejubelt.

Offenbar prüfen die Scanner nicht alle definierten Sicherheitsmerkmale einer Karte, sodass manipulierte Pässe oder solche mit komplett neuen Daten keine Warnung oder einen Alarm auslösen. Die Grundlagen seines Angriffs hat van Beek bereits auf der vergangenen Black Hat präsentiert (Folien hier).

Ja ja unsere Pässe werde soviel sicherer!

via heise

Britischen E-Pass gefälscht

Das ging ja schneller als erwartet und schon sind die 3.000 gestohlenen britischen Pässe, die ja angeblich wertlos sind weil man sie nicht manipulieren kann, doch manipulierbar und damit wohl auch wertvoll:

Für den Test klonte der Computerexperte Jeroen van Beek von der Universität Amsterdam mit einem öffentlich verfügbaren Programm die Chips von zwei britischen Reisepässen angeblich in Sekunden. Auf den Pass eines kleinen Jungen fügte er den geklonten RFID-Chip mit einem digitalen Foto von Osama bin Laden ein und auf den einer 36-jährigen Britin das Foto von Hiba Darghmeh, einer palästinensischen Selbstmordattentäterin. Man wählte die beiden Personen aus, um nicht in den Verdacht zu geraten, tatsächlich verwendbare Pässe fälschen zu wollen.

Die veränderten Pässe wurden von einem Lesegerät, das mit dem von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als internationalem Standard empfohlenen Golden Reader Tool arbeitet, akzeptiert.

via heise



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