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Archived entries for dna

DNS-Test-Zwang

Schönes Beispiel wie das mit dem “freiwilligen Gentest” zu verstehen ist:

Die verbleibenden Frauen, die vielleicht aus Zeitmangel , vielleicht aus Desinteresse, vielleicht aber auch aus Unbehagen, dem Staat ihren genetischen Fingerabdruck zu liefern, der Einladung zum freiwilligen Test nicht nachgekommen sind, bekommen nun Hausbesuch – schließlich scheinen sie etwas zu verbergen zu haben!
Ich gehe davon aus, dass viele Frauen den Test dann noch nachholen. gibt Polizeisprecher Jörg Reinemer sich siegesgewiss.

Auch die deutsche DNA-Analysedatei wächst

Nach aktuellen Zahlen des BKA umfasst die DNA-Analysedatei mit Ablauf des dritten Quartals 2009 genau 820.194 Datensätze gegenüber 799.544 DNA-Datensätze drei Monate zuvor.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wächst die Zahl der gespeicherten Datensätze monatlich um bis zu 9000. (…) Ende 1998 enthielt die Datei 643 Datensätze, heute sind es über 1200 Mal so viel.

via heise

Verhaftungen um DNA zu speichern

Ohne Worte!

Police officers are now routinely arresting people in order to add their DNA sample to the national police database, an inquiry will allege tomorrow.

Schäubles Wunschzettel

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über ein Papier aus dem Innenministerium mit dem Titel “Vorbereitung Koalitionspapier”.

Wie die “SZ” berichtet, soll der Verfassungsschutz künftig etwa Computer online durchsuchen dürfen. Bisher dürfe das nur das Bundeskriminalamt. Zudem fordere das Ministerium, dem Verfassungsschutz den Zugriff auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung. Das dürfen bislang nur Polizei und Justiz; und schon dieses Gesetz liegt dem Bundesverfassungsgericht zur Prüfung vor. Dem Verfassungsschutz sollen schließlich auch Lausch- und Spähangriffe in Privatwohnungen erlaubt werden.

Der genetische Fingerabdruck solle als “erkennungsdienstliche Standardmaßnahme” eingeführt werden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf das Ministeriums-Papier.

Von den Leute die hier lesen wird aber ja wohl eh keiner CDUCSUSPDFPD wählen.

via spiegel online

Falsche Genetische Fingerabdrücke

Technology Review berichtet über die Forschungsarbeit von Dan Frumkin, Adam Wasserstrom und Ariane Davidson die zeigt wie sich falsche genetische Fingerabdrücke erstellen lassen.

Noch schlimmer würde es allerdings werden, wenn es Kriminellen möglich wäre, auch ohne Erbgut eines unfreiwilligen Spenders falsche genetische Fingerabdrücke an einen Tatort zu bringen. Genau das ist nun Forschern in Israel gelungen, wie sie in einem Paper für das Forensik-Journal “FSI Genetics” schreiben. Die Studie stammt von den genetischen Forensikern Dan Frumkin, Adam Wasserstrom und Ariane Davidson aus Tel Aviv, unterstützt wurden sie von Arnon Grafit, der selbst für das mobile Labor der forensischen Einheit für Kapitalverbrechen der israelischen Polizei arbeitet.

Besonders schwierig ist der Trick laut der Forscher nicht. Sie glauben, dass es selbst einem Biologiestudenten mit Bachelor möglich sei, einen Tatort “zu erfinden”. Bei ihrem Experiment nutzten Frumkin und seine Kollegen eine von typische Gendatenbank, wie sie auch von Polizeibehörden verwendet wird,um ein DNA-Profil zu extrahieren. Damit gelang es ihnen, eine Probe zu generieren, die dem Profil entsprach, ohne dass sie echtes Gewebe der Person benötigten.



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