Technology Review berichtet über die Forschungsarbeit von Dan Frumkin, Adam Wasserstrom und Ariane Davidson die zeigt wie sich falsche genetische Fingerabdrücke erstellen lassen.
Noch schlimmer würde es allerdings werden, wenn es Kriminellen möglich wäre, auch ohne Erbgut eines unfreiwilligen Spenders falsche genetische Fingerabdrücke an einen Tatort zu bringen. Genau das ist nun Forschern in Israel gelungen, wie sie in einem Paper für das Forensik-Journal “FSI Genetics” schreiben. Die Studie stammt von den genetischen Forensikern Dan Frumkin, Adam Wasserstrom und Ariane Davidson aus Tel Aviv, unterstützt wurden sie von Arnon Grafit, der selbst für das mobile Labor der forensischen Einheit für Kapitalverbrechen der israelischen Polizei arbeitet.
Besonders schwierig ist der Trick laut der Forscher nicht. Sie glauben, dass es selbst einem Biologiestudenten mit Bachelor möglich sei, einen Tatort “zu erfinden”. Bei ihrem Experiment nutzten Frumkin und seine Kollegen eine von typische Gendatenbank, wie sie auch von Polizeibehörden verwendet wird,um ein DNA-Profil zu extrahieren. Damit gelang es ihnen, eine Probe zu generieren, die dem Profil entsprach, ohne dass sie echtes Gewebe der Person benötigten.