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Archived entries for bluetooth

Software zum Abhören von Funktastaturen

Ich habe den Sinn von Funktastaturen ja noch nie verstanden, und nun gibt es auch ein Argument gegen die Dinger aus Sicherheitsgründen:

Max Moser und Thorsten Schröder von Dreamlab haben rund anderthalb Jahre nach ihrer Veröffentlichung, Microsofts Verschlüsselung von Funktastaturen geknackt zu haben, die frei verfügbare Software Keykeriki sowie Unterlagen zum Nachbau der Hardware (Schaltplan und Platinenlayout im Eagle-Format) veröffentlicht.

Zukunft der Europäschen Innenpolitik

daten-speicherung hat sich den Abschlussbericht (pdf 328kb) der sogenannten Zukunftsgruppe angesehen.

Die Zukunftsgruppe ist ein informeller Zirkel auf Ministerebene der sich über die Zukunft des europäischen “Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts” auszutauscht und Empfehlungen und Anregungen für die Europäische Kommission im Bereich Justiz und Inneres gibt.

Einige Highlights:

Die Vision der Innenminister ist die einer „zunehmend vernetzten Welt, in der Sicherheitsbehörden Zugang zu schier grenzenlosen Mengen an potenziell nützlichen Informationen haben werden.“ Ausweislich des portugiesischen Konzepts sind damit Daten gemeint, die in Zukunft etwa von RFID-Funkchips, Wimax-Internetfunknetzwerken und Technologien wie Bluetooth generiert werden könnten. Diese Daten sollen es den Eingriffsbehörden zunehmend ermöglichen, „Objekte in Echtzeit zu verfolgen und ihre Bewegungen und Aktivitäten nachträglich nachzuvollziehen.“ Beispielsweise bei Pkw und anderen Konsumgütern erwartet man eine technische Entwicklung, die entsprechende Daten verfügbar machen soll.

Die Minister planen den Einsatz von Techniken zur „automatisierten Datenanalyse“, um die selbst geschaffene „Datenflut“ auszuwerten.

Ich gehe mal davon aus dass dies “verdachtsunabhängig” passiert, schliesslich sind wir ja aller potenzielle Kriminelle und Terroristen.

Selbstverständlich muss das Internt besser kontrolliert werden:

Die Überwachung des Internet ist daher eine Aufgabe von höchster Bedeutung. Die Gruppe vertritt daher die Auffassung, dass weitere Überlegungen zu möglichen Maßnahmen gegen die terroristische Verwendung des Internet unerlässlich sind.

Und was wäre ein “Raum der Sicherheit” ohne zentralisiert Datenbanken, dass der “Raum der Freiheit” dabei wohl auf der Stecke bleibt dürfte die europäischen Sicherheitsfanatiker nicht weiter stören, oder sie definieren diesen Begriff einfach anders als ich das tue.

Die Innenminister möchten einen einheitlichen Aufbau von Datenbanken durchsetzen (Standards). Dieser soll einen weitreichenden Datenaustausch und Datenzugriff ermöglichen. Ziel ist die „Interoperabilität aller Polizeidatenbanken und anderer technischer Materialien [… ], insbesondere in den Bereichen Videoüberwachung, Internettelefonie und Verwendung von unbemanntem Fluggerät durch die Polizei“, letztendlich sogar die „Zusammenführung von Datenbanken“ und „alle[r] Datenströme“.

Folgende Zeile habe ich tatsächlich mehrfach gelesen, aber so steht es da:

Zwischen 2007 und 2012 ist ein unglaublicher Zuwachs der EU-Ausgaben im Sicherheitsbereich um 968% vorgesehen.

Versteckte Bluetooth Überwachung

Mal wieder England!

Tens of thousands of Britons are being covertly tracked without their consent in a technology experiment which has installed scanners at secret locations in offices, campuses, streets and pubs to pinpoint people’s whereabouts.

The scanners, the first 10 of which were installed in Bath three years ago, are capturing Bluetooth radio signals transmitted from devices such as mobile phones, laptops and digital cameras, and using the data to follow unwitting targets without their permission.

The data is being used in a project called Cityware to study how people move around cities. But pedestrians are not being told that the devices they carry around in their pockets and handbags could be providing a permanent record of their journeys, which is then stored on a central database.

Die die Behauptung des Direktors von Cityware:

“The objective is not to track individuals, whether by Bluetooth or any other means. We are interested in the aggregate behaviour of city dwellers as a whole. The notion that any agency would seriously consider Bluetooth scanning as a surveillance technique is ludicrous.”

darf man wohl getrost als lächerlich abtun. Wenn ich mit meinem Bluetooth Gerät jeden Tag mehrfach in dasselbe Haus ein und ausgehe, dann kann ich doch wohl recht genau sagen wem dieses Gerät gehört.

via fefe

Bluetooth-Export für Microformats

Sehr cool, sehr nützlich Bluetooth-Export für Microformats - gefunden im notizBlog.

“Send to Bluetooth Device” action for sending ICS and VCF files via Bluetooth. Works with the hCard and hCalendar microformats.

Eine Windows Version gibt es von Thom Shannon.

Reality Mining

Interview mit Sandy Pentland über Reality Mining.

Vor wenigen Jahren startete Sandy Pentland, Professor für Medienkunst und Medienwissenschaft am MIT, einen interessanten Versuch: Er gab gut 100 Nokia-Handys an Studenten und Institutsangehörige aus, die mit einer Software ausgestattet waren, die die Interaktionen zwischen den Trägern speicherte. Basierend auf den Gesprächdaten und dem Abstand zwischen den Handys der Testpersonen, die sich über Bluetooth ermitteln ließen, entwickelten Pentland und sein Kollege Nathan Eagle Modelle sozialer Netzwerke. Es ergab sich, dass diese Untersuchung mittels technischer Sensoren genauer war, als die in Fragebögen ermittelten Selbstaussagen der Teilnehmer.



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