Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Archived entries for anonymity

Kommunikationsanalyse

Die German Privacy Foundation versucht zu erklären was Kommunikationsanalyse ist.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass man nur die Kommunikationsdaten von 8-10% der Mitglieder einer Gruppe auswerten muss, um ein nahezu vollständiges Abbild der Struktur einer Gruppe zu erhalten. Wer sich tiefer in das Thema einarbeiten möchten kann sich mit der Studie Rasterfahndung nach Meinungsmachern oder den Grundlagen der Schwulen-Radarfalle beschäftigen.

Google Sharing

Mit dem Firefox Plugin Google Sharing und dem GoogleSharing Proxy kann man den Datenhunger von Google ein wenig aus dem Weg gehen.

GoogleSharing is a special kind of anonymizing proxy service, designed for a very specific threat. It ultimately aims to provide a level of anonymity that will prevent Google from tracking your searches, movements, and what websites you visit. GoogleSharing is not a full proxy service designed to anonymize all your traffic, but rather something designed exclusively for your communication with Google. Our system is totally transparent, with no special “alternative” websites to visit. Your normal work flow should be exactly the same.

Gläserne De-Mail

Der De-Mail Quatsch hat tatschlich das Licht der Welt erblickt. daten-speicherung.de listet einige Punkte auf warum man De-Mail boykottieren sollte. Zwei der genannten Gründe reichen mir schon:

  • Vor der Einrichtung eines De-Mail-Briefkastens muss man sich identifizieren, was bei einem normalen Briefkasten, bei dem Versand von Briefen oder bei sonstigen E-Mail-Konten nicht erforderlich ist.
  • Die hinterlegten persönlichen Daten des Nutzers sind für eine Vielzahl von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten ohne richterliche Anordnung anforderbar (§ 113 TKG), die Identität hinter einer De-Mail-Adresse ist für über 1.000 Behörden in einem Onlineverfahren abrufbar (§ 112 TKG), in dem täglich 12.000 Zugriffe auf Kundendaten erfolgen.

Ach ja und Ziel des Vorhabens ist dem Bundesinnenministerium zufolge ausdrücklich, „die nicht-anonyme und sichere elektronische Kommunikation zum Normalfall“ zu machen.

Interview mit Ian Clarke

Bei gulli gibt es ein Interview mit dem Freenet Gründer Ian Clarke.

Freenet wurde erstellt, um eine anonyme Veröffentlichung und Konsum von Informationen zu ermöglichen. Es ist wie eine Bücherei, wo Menschen Bücher ungesehen einreichen und abholen können. Dem hingegen funktioniert Tor wie eine Weiterleitung, um anonym Informationen einholen zu können, die anderswo im Internet gespeichert wurden. Freenet ist selbst ein Speichermedium. Du greifst praktisch mit deinem Browser auf Freenet zu, wie du dich auch im Internet bewegst.

Ich hatte Freenet schon eine Weile nicht mehr getestet, aber die aktuelle Verison läuft unter 10.5.8 gut. Auch die Installation ist deutlich simpler geworden.

A little paranoia won’t kill you

Und noch mal Google und der Datenschutz: The smart paranoid’s guide to using Google von Logan Kugler gibt einige Tipps was man mit Google tun und lassen sollte. Nix weltbewegend neues, aber eine schöne Zusammenfassung.

Google may not be your enemy — now. But a change in management at Google or an acquisition by another company (hey, it could happen) could change that. Even a legal suit could spell trouble if Google gets a subpoena. And individuals within Google’s wall of defenses — a rogue employee, someone with a personal vendetta, or a hacker — may actually be your enemy. And naturally, the higher your public profile, the more of a target you become.

Friend or foe, Google will have your information in its servers for a long time; a little paranoia won’t kill you, and it just might save you if Google ever turns back on its “Don’t Be Evil” mantra.



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