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Archived entries for Privatsphäre

Schnüffeln und Manipulieren

Die Süddeutsche berichtet über die Bemühungen der verschiedenen Geheimdienste in Sozialen Netzwerken “Terroristen” zu finden und Meinungsmache zu betreiben:

Sowohl das Pentagon als auch das FBI haben in den vergangenen Monaten Aufträge für eine eigene Webüberwachungstechnik ausgeschrieben. Den staatlichen Schnüfflern geht es dabei nicht nur um das Aufspüren potentieller Terroristen. Sie wollen auch erfahren, wie sich Unruhen oder Krankheiten ausbreiten - und wie politische Ideen ihren Siegeszug in den Tiefen des Webs antreten. (…) Die staatlichen Schnüffler interessiert allerdings nicht nur, welche politischen Ansichten die Bürger haben und welche aufrührerischen Ideen echt sind. Die Ausschreibungen von Pentagon und FBI zeigen noch ein weiteres Ziel: Die beiden Organisationen wollen auch wissen, wie sie im Web gezielt Stimmung machen können - und zwar, ohne dabei selbst enttarnt zu werden.

Nacktscanner ausgetrickst

Jonathan Corbett zeigt in einem Video aus Protest gegen das Sicherheitstheater an Flughäfen wie leicht sich Nackscanner austricksen lassen. Dabei bleibt er nicht theoretisch, sondern testet seine Behauptung an einigen US Flughäfen.

E-Mail Überwachung in Deutschland

Auch die Geheimdienste kämpfen mit SPAM:

(Laut den Berichten des Parlamentarischen Kontrollgremiums) wurden 2010 mehr als 37 Millionen E-Mails und Datenverbindungen von den drei Diensten (Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst, Militärischer Abschirmdienst) überprüft, weil darin bestimmte Schlagwörter wie “Bombe” vorkamen. (…) Trotz der Überwachung gab es nur in 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise für die Geheimdienste.

Intelligent Geotextiles

Interessanter Artikel über GeoDetect der Firma TenCate

The most secure landscape in the world could thus someday be an open field—or friendly suburb—peppered with trees and flowers in which all of the surveillance technology is passive, omniscient, experientially invisible, and indistinguishable from the earth.

RFID-Kreditkarten gehackt

Die vor allem in den USA verbreiteten Kreditkarten mit RFID-Chip lassen sich durch Kleidung und Geldbeutel hindurch kontaktlos auslesen und dann mit Zahlungen belasten, die der Eigentümer eigentlich nicht freigegeben hat. Das demonstrierte Kristin Paget auf der Sicherheitskonferenz Shmoocon in der US-Hauptstadt Washington eindrucksvoll, wie das US-Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet. Kreditkartenhersteller sehen jedoch kein gesteigertes Risiko.

via heise



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