Überwachung von Vorschulkinder mit RFID-Chips
Was für eine beschissene Idee und unglaublich dumme Begründung:
Die Visionen von Autor Cory Doctorow in seinem Buch „Little Brother“ scheinen schon jetzt Realität zu werden. Wenn die Vorschulkinder von Constra Costa Country morgens von ihren Eltern ins Gebäude gebracht werden, deponiert man den personalisierten Chip am Kind selbst und entnimmt die Hardware, bevor die Kinder die Schule verlassen. Den ganzen Tag über werden alle Bewegungen innerhalb der Schule festgehalten. So kann beispielsweise überprüft werden, ob sich die Kinder in der Mittagspause im Speisesaal einfinden oder wer sich häufiger unerlaubt vom Gelände entfernt. Die Schulsprecherin hält die neuen Maßnahmen für angemessen. Statt die Kinder für viel Geld von Lehrern oder Erziehern beaufsichtigen zu lassen, würden die RFID-Chips jetzt überprüfen, wo sich die Kleinen im Schulgebäude aufhalten.

