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  • Telepolis – Telekommunikative Spurensuche im digitalen Heuhaufen
    Nach der digitalen Ausforschung der Standorte linker Demonstranten in Dresden wurde jetzt die ausufernde "telekommunikative Spurensuche" auch von Berliner Behörden öffentlich. Entsprechende Dokumente hatte zuerst der Blog netzpolitik.org veröffentlicht und kommentiert. Ein weiterer Fall wurde auf der Plattform indymedia.linksunten berichtet . Doch bereits 2005 hatte das Bundeskriminalamt (BKA) die Vorbereitungen gegen den G8-Gipfel derart durchleuchtet. Im Iran und in Weißrussland werden Oppositionelle durch die Auswertung von Kommunikationsdaten in Echtzeit verhaftet.
  • “Automatische Kennzeichenfahndung”: Vorratsdatenspeicherung jetzt auch von Autos
    In Brandenburg und einigen anderen Bundesländern wird die zur automatischen Kennzeichenfahndung verfügbare Technik neben dem Einsatz zu Fahndungszwecken auch in einem Aufzeichnungsmodus betrieben. Dabei werden ebenfalls die Kennzeichen aller die Kontrolleinrichtung passierenden Fahrzeuge erfasst und eingelesen. Sie werden aber nicht mit einem konkreten Fahndungsbestand abgeglichen. Zweck der Maßnahme ist vielmehr die längerfristige Speicherung der erfassten Fahrzeugdaten, um sie je nach Bedarf ermittlerisch weiterverarbeiten zu können.
  • Homeland Security Wants to Spy on 4 Square Miles at Once | Danger Room | Wired.com
    The Army’s super-powerful ARGUS camera, heading to Afghanistan, can look out at 36 square miles at a time; the Air Force’s Gorgon Stare looks out on an entire city at once. On deck are the military’s fleet of spy blimps, which will will generate 274 terabytes of information every hour.
  • Berliner Polizei speicherte und wertete über vier Millionen Mobilfunkdaten aus
    Mit dem Ziel Brandstifter und politisch motivierte Straftäter in Berlin zu finden, hat die dortige Polizei in den vergangenen Jahren in 357 Fällen rund 4,2 Millionen Verbindungsdaten von Mobilfunkgeräten ausgewertet. Das erklärte die Vizepräsidentin der Berliner Polizei, Margarete Koppers, letzten Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Nach wie vor seien noch 1,7 Millionen Datensätze gespeichert. Betroffene Handybesitzer habe man nicht informiert.
 

bvt