Global Monitoring for Environment and Security

In der Jungenwelt gab es einen längeren Artikel zu GMES und den Aspekten die in der Öffentlichkeit nicht so sehr an die große Glocke gehängt werden.

Eines der ersten Forschungsvorhaben zur Nutzung von GMES-Daten galt folglich der Migra­tionsabwehr und der »Bekämpfung des Terrorismus«. Im »integrierten europäischen Projekt zur maritimen und terrestrischen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung« (Land and Sea Integrated Monitoring for European Security – ­LIMES) waren 49 »Partner« aus Industrie, Politik und von der »Anwenderseite« (in diesem Fall polizeiliche Grenztruppen) vereint. Die Macher von LIMES rühmen sich, mit dem Buchstaben »S« die Sicherheit zum herausragenden Aspekt von GMES gemacht zu haben.

(…)

Die bislang undurchsichtige Nutzung der Satellitenaufklärung rund um GMES auch für polizeiliche Belange illustriert eine Testreihe beim G-8-Gipfel in Heiligendamm. Zur Sicherung der damaligen »roten Zone« hatten die Behörden auch auf Material der Späher aus dem All zurückgegriffen. Im Rahmen des LIMES-Projekts wurde das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation mit Daten kommerzieller Satelliten beliefert. Die aufbereiteten Bilder wurden dann – ebenfalls via Satellit – zur Einsatzleitung des Technischen Hilfswerks (THW) übertragen, die sie an das Lagezentrum der Polizei weiterleitete.

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