Datensammlung an der Kasse

Nach Informationen der Frankfurter Rundschau sammeln offenbar alle großen Anbieter von Kassensystemen zur Kartenzahlung die Daten der Kunden. Sie setzen sie systematisch für sofortige Bonitätsprüfungen an der Kasse ein. Die Datenbanken geben dann bei künftigen Einkäufen eine Empfehlung darüber ab, ob dem Kunden getraut werden kann.

Dabei greifen die Firmen aber nicht nur auf Sperrdateien zurück. Diese vermerken Kunden, deren Abbuchungen tatsächlich jüngst geplatzt sind. Sondern es werden auch Positivlisten angelegt. Bei Intercard heißt es zum Beispiel, dass 75 Prozent aller im Handel eingesetzten Karten in einer sogenannten White-List geführt werden. Darin werden offenbar Daten über Häufigkeit des Karteneinsatzes und eingesetzte Summen ausgewertet. Daraus kann ein grober Rückschluss auf die Bonität gezogen werden. Diese Bewertung bleibt auch allen anderen Kunden, die die Kasse beobachten, nicht verborgen

via fr online

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