Sperre von freien DNS-Servern

ZDNet berichtet, dass zumindest Vodafone Traffic auf den TCP- und UDP-Ports Port 53 auf eigene Server umleitet, was die schnelle Umgehung der Zensurbestrbungen durch alternative DNS-Server erschwert.

Die Internetprovider unternehmen indes bereits Anstrengungen, die Verwendung von freien DNS-Servern zu unterbinden. Die German Privacy Foundation hat herausgefunden, dass Vodafone bereits seit Juli 2009 allen Traffic auf den TCP- und UDP-Ports Port 53 zu seinen eigenen in Kürze zensierten DNS-Servern umleitet. Das gilt zunächst nur für das UMTS-Netz. Es ist davon auszugehen, dass andere Provider diesem “Test” folgen werden.

Demnach wird jeder, der einen alternativen DNS-Server in seiner Konfiguration eingetragen hat, von Vodafone mit gefälschten Informationen versorgt. Diese Fälschung des Internetverkehrs geht weit über die staatlich verordneten DNS-Fälschungen des Internetzensurgesetzes hinaus. Vodafone scheut nicht davor zurück, den IP-Verkehr mit einem anderen Knoten im Internet zu unterschlagen und dem Anwender eine eigene Antwort mit gefälschtem Absender zu senden.

Der Artikel beschreibt allerdings auch was man machen muss um einen eignen DNS-Server zu konfigurieren.

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