Global Spying: Realistic Probabilities in Modern Signals Intelligence

Die Black Hat® Konfernz hat mal wieder einige spannende Vorträge zu bieten, unter anderem den Vortrag von Steve Topletz, Jonathan Logan und Kyle Williams: Global Spying: Realistic Probabilities in Modern Signals Intelligence

When talking about the threat of Internet surveillance the argument most often presented is that “there is so much traffic that any one conversation or email won’t be picked up unless there is reason to suspect those concerned; it is impossible that ‘they’ listen to us all”. Unfortunately this widely held belief is both flawed, and false. This presentation provides insight into the realistic feasibility and implementation of Internet mass surveillance.

Ein wenig wenig mehr Infos gibt es bei daten-speicherung.de:

Das Netzwerk, das in vollem Gange sei, zeige eindrucksvoll, was bereits heute in puncto Massenüberwachung technisch möglich sei, so Topletz. Das Überwachungsprogramm sei seit mindestens 7 Jahren unerkannt im Einsatz, weil es hinter einer anderen, verbreiteten Freeware stecke, über deren Subventionierung sogar offen diskutiert werde. Die Freeware wird hierzulande unter anderem von Computerbild, Sueddeutsche.de, GMX oder MSN angepriesen. Das weltweit aktive Netzwerk spioniere einerseits die infizierten Rechner aus und versende die gesammelten Daten und greife gleichzeitig andere Rechner an. Die Referenten wollen auf der Konferenz unter anderem Logdateien und Videos zeigen. Angriffsziel des Netzwerks seien sowohl fremde Regierungs- als auch private Rechner. Die Referenten glauben, dass die Software auch eine heimliche Fernsteuerung des Rechners ermögliche, für die unter anderem authentifizierte Sessions und Cookies ausgenutzt würden. Die Spionagesoftware sei sogar so fortgeschritten, dass sie selbst die von der NSA und dem Department of Homeland Security entwickelte, noch nicht veröffentlichte Antispionagesoftware Einstein 3 unterlaufe.

Ich bin gespannt.

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