Ich finde das klingt sehr spannend:
Die Studie beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Konsum als sozialer Praxis und den weit reichenden (technischen) Systemen von Kundenkontrolle und Überwachung am Beispiel von so genannten Kundenkarten. Dabei sollen die historischen und kulturellen Bedingungen für die Akzeptanz von elektronischen und digitalen Kundenkarten erforscht werden, die, wie wir annehmen, auf vorhandene Praxen von Kundenbindung durch Rabattsysteme und Marketing aufbauen.
Kunden sind dabei nicht die Objekte von Techniknutzung, sondern formen diese Technik durch die sozialen Praktiken des Konsums, des Einkaufens. Dadurch werden sie auch zu aktiven Gestaltern der Bedeutungen von Kundenkarten und der hinter ihnen stehenden Systeme der Kundenkontrolle (z.B. für Marketing).