Die elektronische Gesundheitskarte
Ein ausführliches Posting auf privatsphaere.org mit vielen Querverweisen setzt sich mit der elektronischen Gesundheitskarte auseinander.
In den USA wurden für die Namen, Postanschriften, Geburtstage, Sozial- und Krankenversicherungsnummern von 1100 Patienten bereits 2,8 Millionen Dollar bezahlt. Das macht pro Patientennase 2500 Dollar. Banken hierzulande würden wohl Unsummen ausgeben, wenn sie vor Vertragsabschluß über die Lebenserwartung ihrer Kreditnehmer Bescheid wüssten. Lebensversicherer würden vermutlich ähnlich viel für die komplette Krankenhistorie des Antragstellenden hinlegen. (…) Bleiben noch die Erbanlagen. Erstaunlich ungeniert fordert die Versicherungswirtschaft bereits heute darauf Zugriff. Ab 2011 sollten Patienten nach durchgeführten Gentests über kein „Insiderwissen“ mehr verfügen, so der Chefarzt der Münchner Rückversicherung. Noch erstaunlicher aber ist, daß niemand bislang ob des Wahnsinns aufgeschrien hat.

