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Entscheidungen an Hand der Höhe eines Scorewertes

Mal wieder ein Link für die “Ich-habe-nichts-zu-verbergen” Vertreter.

Aus einer Pressemitteilung des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vom 21.12.2007 im Rahmen einer Prüfung von 26 Telekommunikationsunternehmen.

  • Bei allen Unternehmen werden Verträge nur abgeschlossen, nachdem bei Auskunfteien Auskünfte über die Antragsteller eingeholt wurden. In vielen Fällen handelt es sich dabei um sog. Score-Werte, die über das individuelle Risiko Auskunft geben sollen, auch wenn der Betroffene sich bisher stets vertragstreu verhalten hat. Über dieses Verfahren werden die Betroffenen in vielen Fällen nur unzureichend informiert.
  • Bei vielen Unternehmen entscheidet nicht ein Mensch darüber, wer einen Vertrag erhält, sondern die Entscheidung erfolgt automatisiert und hängt etwa allein von der Höhe eines Scorewertes ab. Diese Praxis verstößt gegen § 6a Abs. 1 BDSG, der es ausdrücklich verbietet, Entscheidungen, die für den Betroffenen eine rechtliche Folge nach sich ziehen oder ihn erheblich beeinträchtigen, ausschließlich auf eine automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten zu stützen, die der Bewertung einzelner Persönlichkeitsmerkmale dienen.

via virtuelles Datenschutzbüro

Datenhunger beim FBI

Das FBI will bis 2013 die weltweit größte biometrische Datenbank aufbauen, berichtet heise.

“Next Generation Identification” heißt das geplante System. Es soll das FBI befähigen, Personen innerhalb und außerhalb der USA anhand von charakteristischen Körpererkennungsmerkmalen zu identifizieren. Im Jahre 2013 soll die “Next Generation”-Datenbank (…) dazu imstande sein, Anfragen anhand eines Datenmixes aus Finger- und Handballenabdrücken, Iris-und Gesichtserkennungsmerkmalen abzugleichen. (…) An anderer Stelle des Berichts wird geäußert, man denke daran, künftig auch die Art und Weise, wie Menschen gehen und reden, als mögliches Identifizierungsmerkmal zu verwenden.

Offensichtlich wurde aus den Erfahrungen der letzten Jahre, wo es immer wieder “False-Positives” gab, gar nichts gelernt. Man tut so als wäre alles in bester Ordung und verschlimmert die Situation drastisch in dem man den Zugriff auf den Daten noch ausweitet:

Das neue System soll sich aber nicht nur durch zusätzliche biometrische Daten in einer neuen Qualität und Quantität auszeichnen, sondern auch durch eine verbesserte Kommunikation zwischen verschiedenen Datenbanken. Besonders heikel ist ein geplanter Service des FBI, der als “Rap-Back” bezeichnet wird: Dabei würden auf Anfrage von Arbeitgebern Fingerabdrücke von Angestellten, die auf kriminelle Hintergründe überprüft wurden, in der Datenbank bleiben. Diese Unternehmen könnten dann benachrichtigt werden, falls der betreffende Mitarbeiter in Konflikt mit dem Gesetz gerate.

Na gute Nacht.

Bereits jetzt soll die FBI-Datenbank 55 Millionen Sets von elektronischen Fingerabdrücken speichern. Täglich werden 100.000 Anfragen mit diesen Daten abgeglichen. 900.000 Strafverfolger dürfen in den USA auf die Fingerabdrucksdatenbank zurückgreifen.

nicEdit

nicEdit hört sich nach einer netten Alternative für TinyMCE an. Mal testen.

It has fewer bells-and-whistles than the other choices, but it appears to have everything we need. Also with fewer features, comes simplicity and less code, which is a good thing. The code is written well. And the editor looks nice.

Tracking Dots

Fast alle Farbdrucker drucken einen unauffälligen Code mit aus, der die Herkunft des Audrucks verrät. Ich glaube ich hatte den Link schon mal, aber in einigen Fällen schadet ja eine Wiederholung auch nicht: List of Printers Which Do or Do Not Display Tracking Dots

via Tim Pritlove

“I am not afraid”

Interessante Kampagne: “I am not afraid”

We think the proper conclusion is that Americans have VASTLY OVERREACTED to the threat of Islamic terrorism, and that the politicians have encouraged and exploited this overreaction to expand the power of government.

via Bruce Schneier



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