Volkszählung 2011 kommt

Die EU weite Volkszählung hat in der BRD die letzte parlamentarische Hürde genommen berichtet heise.

In Deutschland will der Gesetzgeber den Zensus im Wesentlichen durch eine Auswertung von Melderegistern, Daten der Bundesanstalt für Arbeit sowie Dateien zum Personalbestand der öffentlichen Hand bewerkstelligen. Ergänzend ist geplant, auch Informationen bei Gebäude- und Wohnungseigentümern zu erheben. Stichproben sollen die Datenqualität sichern und bei etwa sieben Millionen Bürgern weitere Daten abfragen, darunter Erwerbstätigkeit und Bildungsgrad. Es sollen rund 17,5 Millionen Gebäude- und Wohneigentümer sowie zehn Prozent der Bevölkerung stichprobenartig befragt werden. Der Bundesrat setzte sich unter anderem dafür ein, dass die Meldebehörden bei Unstimmigkeiten bei den übermittelten Daten auch Einzelprüfungen vornehmen können.

Die “freiwillige” Beantwortung sensibler Fragen etwa über Familien- und Sexualleben, Computerkenntnisse oder die Lese- und Schreibkompetenz könnten durch eine geplante EU-Verordnung verpflichtend werden.

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