Geheimdienstliche Privatisierung
Die Berliner Zeitung berichtet über eine für viele sicherlich unerwartete Folge der Vorratsdatenspeicherung in Dänemark.
Die plötzlich verordnete Sammelwut übersteigt die Fähigkeiten des dänischen Geheimdienstes. Deshalb regelt das Gesetz - im Namen des Kampfes gegen den Terror - auch die Teil-Privatisierung der Online-Überwachung.
Blockwarte aller Länder vereinigt euch.
Wie viele Dänen in welchen Bereichen der Gesellschaft insgesamt als neue Mitarbeiter des Geheimdienstes geworben werden sollten, ist nicht bekannt. Ebenso wenig, wie viele zustimmten. Aber die Anwerbung reicht über die Telekommunikationsbranche hinaus. So werden unter anderem die Hotels und Gaststätten in Dänemark verpflichtet, eigene elektronische Listen anzulegen über die Anrufe, E-Mails und Internet-Besuche ihrer Gäste. Überall sollen informelle PET-Mitarbeiter eingeschworen werden. Sogar Campingplatz-Betreiber werden nicht ausgespart.
via netzpolitik


Vorratsdatenspeicherung und Bundestrojaner in Dänemark? Nein, dafür Privatschnüffler…
Dänemark wirbt private Datenschnüffler an. Doch wer als Schnüffler arbeiten will muss sich einer strengen Untersuchung unterziehen und sein Privatleben weitestgehend dem Geheimdienst offenlegen. Bei der Berechnung der Kosten einer Vorr…