Leichter Zugriff auf die elektronische Gesundheitskarte

Die taz berichtet über die Gesundheitskarte und enthüllt einige interessante Aspekte:

Laut Maus braucht es gar keinen Hacker, um an die Daten heranzukommen. “Im Sozialgesetzbuch ist vorgeschrieben, dass es einen Nachschlüssel für die Patientendaten beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen gibt”, sagt Maus - und das bedeutet: Das neue System hat prinzipiell eine Lücke, durch die Patientendaten abfließen könnten.

Bitte? Aber es geht noch weiter:

Auch andere IT-Experten wie Hans-Jürgen Burger von der Deutschen Vereinigung für Datenschutz bestätigen der taz die Existenz so genannter Nachschlüssel. Die Daten der Patienten würden sogar zentral erfasst - entgegen anderslautenden Beteuerungen: “Laut Planung werden alle Daten bundesweit in zwölf Rechenzentren gesammelt.”

Na da wird man ja im Falle der Einführung nicht lange warten müssen bis die ersten “Mißbräuche” bekannt werden.

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