privacy by design

In der online Ausgabe der Technology Review ist nun auch der Artikel Ende des Wohlwollens zu finden. Interessant fand ich die kurzen Beschreibungen von alternativen Technikansätzen z.B. im Mobilfunk, bei denen Datenschutz bereits im Design enthalten ist.

Um die Erreichbarkeit sicherzustellen, dem Nutzer aber dennoch die Kontrolle über seine Daten wiederzugeben, schlug Federrath den Netzbetreibern in seiner Dresdner Zeit “Temporäre Pseudonyme” vor: Anstatt jeden Ortswechsel in der Datenbank des Netzbetreibers mit der eindeutigen Rufnummer zu verknüpfen, sollte jeder Ort unter einer neuen Zufallszahl gespeichert werden. Das würde Bewegungsprofile verhindern, da die Information “Pseudonym X gehört zu Person A” den Betreibern nicht bekannt wäre und zusätzlich nach einer bestimmten Zeit auch noch verfallen würde. Bei einem eingehenden Anruf sollte der Netzbetreiber das aktuelle Pseudonym über zwischengeschaltete Mixe ermitteln.

(…)

Federrath will nach eigener Aussage auf keinen Fall die Aufklärung schwerer Straftaten behindern. Seine Überzeugung lautet aber nach wie vor: “Wenn schon, dann müssen diese Maßnahmen so teuer sein, dass es damit völlig indiskutabel ist, eine Massenüberwachung zu praktizieren.”

Auch interessant: Für UMTS ist auch der IMSI-Catcher schwerer zu realisieren.

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