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Magisterarbeit über staatliche Videoüberwachung des öffentlichen Raumes

Die Magisterarbeit von Florian Glatzner Die staatliche Videoüberwachung des öffentlichen Raumes als Instrument der Kriminalitätsbekämpfung - Spielräume und Grenzen (pdf 380kb) ist online einsehbar.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der dauerhaften staatlichen Videoüberwachung des öffentlichen Raumes als Instrument der Kriminalitätsbekämpfung.

Leider habe ich bislang nur Zeit gefunden die Arbeit querzulesen, aber ich denke ein tieferer Blick lohnt sich.

Anfang der 90er Jahre stieg die Kriminalitätsfurcht in Deutschland sprunghaft an und wurde zu einem der zentralen Themen der Kriminologie. Begründet wird dieser Anstieg vor allem mit der Wiedervereinigung Deutschlands, die auf Grund der folgenden Umbruchsprozesse weitreichende soziale Folgen nach sich zog und somit zur Unsicherheit der Bevölkerung entscheidend beitrug (…). Seit diesem Höchststand ist die Kriminalitätsfurcht in Deutschland bis heute gesunken (IfD-Allensbach 2004). (…)

Einen weiteren Grund des Anstiegs der Kriminalitätsfurcht sieht Kury in der vermehrten Berichterstattung zum Thema Kriminalität in den Massenmedien (…). Obwohl beispielsweise die Anzahl der Sexualmorde nach der Polizeilichen Kriminalstatistik in den letzten Jahrzehnten gesunken ist, entsteht der Eindruck, dass bei diesen Straftaten die Tendenz steigend sei. Dabei steigt nur die Anzahl der Berichte über diese Vergehen (…).

Die größten Auswirkungen auf die Kriminalitätsfurcht werden aber generellen Existenz- und Zukunftsängsten zugeschrieben (…). Tendenziell entwickelt sich die Kriminalitätsfurcht parallel zu der Furcht vor anderen Lebensrisiken. Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich die Kriminalitätsfurcht aus vergangenen Orientierungen sowie kurzfristigen Reaktionen auf aktuelle Situationen zusammensetzt.

Dem Fazit der Arbeit kann ich mich nur anschliessen:

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es zur Videoüberwachung sowohl kurz- (z.B. Beleuchtung) als auch mittel- (z.B. Stadtplanung) und langfristig (z.B. Sozialpolitik) wirksame Alternativen gibt, die nicht nur die Sicherheitslage verbessern, sondern auch die Rechte der Bürger unangetastet lassen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken würden. Auf jeden Fall ist Kriminalität ein gesellschaftliches Problem, das primär auf dem sozialen und nicht auf dem technischen Weg gelöst werden muss.

via uhusnest

Kaum Widerstand gegen den Überwachungsstaat

Das Vertrauen in den (Rechts)Staat scheint in der BRD trotz gegenteiliger Erfahrungen aus der eigenen Geschichte und dem fortschreitendem Abbau der Bürgerrechte ungebrochen zu sein.

Florian Rötzer in telepolis

(…) bei der Umfrage für den Politbarometer des ZDF vom 20. April (…) sagten 66 Prozent, sie seien nicht der Meinung, dass Schäubles Pläne zu weit gehen und zu viele Freiheitsrechte eingeschränkt werden. Für den Zugriff auf Passfotos und Fingerabdrücke durch die Polizei sprachen sich 61 Prozent aus (…) Bei einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact (…) stimmte die Mehrheit der befragten Bürger Nordrhein-Westfalens für den Ausbau der Überwachung, obgleich sie sich nicht direkt vom Terrorismus bedroht fühlen und zudem kaum glauben, dass sich damit wirklich Anschläge verhindern lassen. 83 Prozent haben nichts gegen eine elektronischen Passbildkontrolle oder eine Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen. 78 Prozent sind für Fingerabdrücke im Ausweis. Aber ins “Schlafzimmer” will man sich doch nicht so gerne sehen lassen. Die überwiegende Mehrheit lehnte Maßnahmen wie Überwachung von E-Mails (75%), Abhören von Telefonaten (71%) oder die Verwanzung von Wohnungen (83%) ab.

siehe auch den Beitrag Warum macht man das eigentlich? bei get.privacy

Website Performance

Faster Page Loads With Image Concatenation beschreibt wie man den Download von vielen kleinen Icons durch den Download eines grossen Bildes ersetzt, um einiges an Performance Gewinn zu erzielen.

Beispiel:


<ul id="sidebar">

 <li><a href="index.html" title="Home">

 <img src="images/trans.gif" class="icon icon-home" alt="Home"/>Home</a>

 </li>

 <li><a href="search.html" title="Search">

 <img src="images/trans.gif" class="icon icon-search" alt="Search"/>Search</a>

 </li>

 <li><a href="bookmarks.html" title="Bookmarks">

 <img src="images/trans.gif" class="icon icon-bookmarks" alt="Bookmarks"/>Bookmarks</a>

 </li>

</ul>

Das css sähe dann so aus:


#sidebar img.icon{

	background: url('/path/to/concatenated/image.gif') no-repeat;

	height: 16px;

	margin-right: 3px;

	vertical-align: middle;

	width: 16px;

}

#sidebar img.icon-home{

	background-position: 0px 0px;

}

#sidebar img.icon-search{

	background-position: -16px 0px;

}

#sidebar img.icon-bookmarks{

	background-position: -32px 0px;

}

Nachteil dieser Methode:

Using this method can affect the printability of your page as background images assigned with CSS don’t show in print too well :)

Bundestrojaner Szenario

Fefe’s Vermutung wie man sich den Bundestrojaner vorzustellen hat:

Ich denke eher, daß die dann eine Art klandestine “Hausdurchsuchung” machen, auf dem Rechner nen Rootkit installieren, und wieder abziehen. An Bios- und Login-Passwörtern kommt man locker vorbei, wenn man physischen Zugriff auf die Hardware hat. Schwieriger wird es, wenn da jemand Full Disk Encryption benutzt. In dem Fall würde ich davon ausgehen, daß die da nen Hardware Keylogger installieren.

Mir erscheint das recht plausibel, zumal ich mich dunkel daran erinnere, dass dem FBI so ein Vorgehen mal nachgewiesen wurde.

jQuery Include

GNUCITIZEN stellt eine jQuery include Funktion vor.

Und sieht dann der Einsatz aus:


$.include('http://path/to/script1.js');

$.include('http://path/to/script2.js');

$(document).ready(function () {

	// the files are loaded, so now you can use them...

});

Sehr sinnvoll…



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