Der größte Freilandversuch staatlichen Generalverdachts gegen die Bürger

Die Zeit bringt ein sehr gutes Dossier zu Überwachung in England: Big Brother ist wirklich ein Brite

1984 war auch das Jahr, in dem die Londoner Polizei erstmals 145 Kameras eines »integrierten Verkehrskontrollsystems« zur Beobachtung von Demonstrationen und Unruhen in die Zentrale am New Scotland Yard Broadway umschaltete. (…) Es dauerte weitere sechzehn Jahre, bis der Überwachungsstaat im Mutterland der liberalen Demokratie zum Regierungsprinzip erhoben wurde.

Mit 4,2 Millionen Kameras die die britischen Bürger beobachten liegt das Land weltweit an der Spitze. Ebenfalls weltklasse ist die größte und technologisch ausgefeilteste genetische Datenbank in der bis 2008 4,25 Millionen Briten erfasst sein sollen.

Desweiteren geht der Author auch auf die Oyster Card, die automatische Nummernschild-Erkennungstechnologie (ANPR), die antisocial behaviour orders und vieles mehr ein.

»Wir reden viel von Menschenrechten. Ein Leben ohne Angst vor Terror und Verbrechen ist das elementarste Menschenrecht. Das Volk will wissen, dass die Regierung auf der Seite der Opfer steht und nicht die Kriminellen schützt. Ich stehe auf der Seite des Volkes. Punkt. Kein Wenn, kein Aber.«

so Innenminister John Reid.

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