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Druck als Sypware

Die Electronic Frontier Foundation greift einen Artikel der PCWorld auf in dem berichtet wird, dass einige Druckerhersteller die Seriennummer und den Herstellercode in jeden Farbausdruck codieren.

Peter Crean, a senior research fellow at Xerox, says his company’s laser printers, copiers and multifunction workstations, such as its WorkCentre Pro series, put the “serial number of each machine coded in little yellow dots” in every printout. The millimeter-sized dots appear about every inch on a page, nestled within the printed words and margins.

Dieses Vorgehen soll Fälschungen erschweren, bzw es den Behörden ermöglichen die Fälscher zu identifizieren - die Konsequenzen für die Provatsphäre wurden dabei ausgeblendet.

Auf der Seite Investigating Machine Identification Code Technology in Color Laser Printers gibt die EFF weitergehende Informationen zu diesem Thema.

Here is a list of printers that print yellow tracking dots:

Canon (list obtained through EFF’s empirical research)

CLC 1000

CLC 2400 with Fiery RIP

Color imageRUNNER C3200

Toshiba (list provided by the manufacturer)

eStudio3100c

eStudio2100c

eStudio311c

eStudio211c

eStudio310c

eStudio210c

FC70

FC15

FC22

FC25P

FC22i

FC25Pi

FC15i

Xerox (list obtained through EFF’s empirical research, unless otherwise noted)

DocuColor 12

DocuColor 40

DocuColor 2045

DocuColor 2000 series (obtained from Fuji Xerox’s product information; it is possible that this information is applicable only to Xerox machines manufactured or sold in China)

DocuColor 6060 (see Fuji Xerox’s product information for confirmation; it is possible that this information is applicable only to Xerox machines manufactured or sold in China)

WorkCentre Pro series (obtained from the PC World article)

CCTV als Patentrezept

Telepolis berichtet über die Die neue Lust an der Videoüberwachung.

Nach den Anschlägen von London überstürzen sich übereifrige Politiker aller Parteien mit der Forderung nach mehr Videoüberwachung

Dabei gibt es für Deutschland noch keine wirklich unabhängige Evaluation zur Wirksamkeit von Videoüberwachung (…). Das Urbaneye-Projekt in Berlin hat eine Reihe von Studien zur Videoüberwachung durchgeführt, die allerdings die Wirksamkeit in dieser Weise nicht bestätigen. Und auch die große Studie des britischen Home Office konnte eindeutige Ergebnisse für den Erfolg von Videoüberwachung bei der Kriminalitätsbekämpfung nicht feststellen.

Und gegen Terroranschläge hilft Videoüberwachung nun mal gar nicht wie die Anschläge in London (wieder mal) deutlich zeigen. Sie erleichtern nur die Aufklärung - nach den Anschlag.

Aber wenn der Hinweis auf die Aufklärungserfolge bei Terroranschlägen schon beruhigend wirken soll, und damit auch ein Rache- oder Wiedergutmachungsgedanke bedient wird, dann reicht das als vernünftige und ehrliche Argumentation nicht mehr aus. Es ist unredlich und verdeckt ganz andere Probleme, aber auch die eigentlichen Wünsche, die im Ruf nach mehr Kameras deutlich werden. Nämlich die polizeiliche Überwachung von bestimmten, oftmals unliebsamen Bevölkerungsgruppen - Randgruppen, die eine auffällige und damit störende Erscheinung im Stadtbild sind - und damit kontrolliert werden sollen. Es scheint der Wunsch nach Ordnung hierbei im Vordergrund zu stehen und nicht ein tatsächliches Konzept für eine aktive Kriminalitätsbekämpfung. Das zeigt sich auch daran, dass Menschen überwacht werden, die im Sinne des Gesetzes keine Straftaten begehen, sondern nur das allgemeine Erscheinungsbild stören könnten.

Wlan Sicherheit Teil2

„shiftzwei bringt den zweiten Teil von Wlan Wep Wahrheiten oder Wlan Sicherheit.

“Homosexuelle” als Tätergruppe

Homosexuelle werden nach Informationen des SPIEGEL mittels eines Computer-Programmes als Tätergruppe klassifiziert und “Aufenthaltsorte von Homosexuellen” als potentielle Tatorte. (…) Bei der Eingabe von Ermittlungsergebnissen in die Systeme “IGVP” und “PVP” könne die Polizei die jeweiligen Fälle und die beteiligten Personen der Kategorie “homosexuell” zuordnen. Mit dem Kürzel *omosex* sei es den Ermittlern möglich, sämtliche entsprechenden Datensätze abzurufen, einschließlich der Personalien der gespeicherten Personen. Das Programm könne alle in Straf- oder Ermittlungsverfahren verwickelten Personen, also Täter, Opfer und Zeugen, mit ihrer homosexuellen Orientierung registrieren.

(via Schnueffelstaat)

Der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter stellt in einem Anschreiben an die IGVP- Länder die berechtigte Frage:

Sowohl die Prostitution als auch Homosexualität ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr strafbar.

Es stellt sich daher die Frage, welches polizeiliche Interesse an der Speicherung der genannten Daten besteht.

Polizeistaat

quintessenz berichtet:

Wie das US Justitzministerium bestätigte, wurden tausende Seiten Akten über Umwelt und Bürgerrechtsgruppen wie Greenpeace und ACLU angelegt. Beide befürchten unter dem Titel der “Terrorbekämpfung” beobachtet worden zu sein.

Was sich nicht alles unter dem Label “Terrorismusbekämpfung” realisieren lässt. Da sage noch jemand er habe nichts zu verbergen.



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