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Rechtsanwälte als Polizei Spitzel

Otto Schilly will sein “Sicherheitspaket III” noch vor der Sommerpause durch den Bundestag bringen berichtet die junge Welt.

Erneut sollen Verfassungsschutz, BND und Polizei erweiterte Befugnisse eingeräumt werden.

Schily will den Diensten einen leichteren Zugriff auf Informationen über Bankkonten und online Einblick in das Zentrale Fahrzeugregister verschaffen.

Desweiteren plant Herr Schilly Rechtsanwälte für Spitzeltätigkeiten zuverpflichten.

Nach seinem Gesetzentwurf müssen künftig Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer alle verdächtigen Geldtransfers melden, die zur Finanzierung von Terrorismus dienen könnten.

Zeilenbreiten

Thomas Stich hat eine Testseite zur Zeilenbreite

erstellt, auf man verschiedene Kombinationen von Schriftgröße, Zeilenabstand, Zeilenlänge und Schriftart ausprobieren kann.

via CSS-Technik-News

Gläserne Bürger

Die Bundesagentur für Arbeit hat mit dem Konzeptpapier “Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement im SGB II” (164 KB, pdf) mal wieder einen Datenschutzskandal.

Fallmanager sollen in den Arbeitsagenturen

… “alle Daten des sozialen Geflechts” von Arbeitslosen erfragen. Dazu werden “Familienkonstellation, Freundschaften, Nachbarschaftskontakte, Vereinszugehörigkeit, Wohnsituation” gezählt. Eine “Bewertung der Beziehungsstärke” zu den jeweiligen Personen soll ausgearbeitet werden. Erhoben werden sollen auch “Gesundheitsdaten” wie “gesundheitlicher Zustand, regelmäßige Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte”.

(via schnüffelstaat)

Siehe auch:

Zum Verhör bei der Arbeitsagentur

Data-Mining soll Vermittlung von Arbeitslosen erleichtern

Überwachung von Angestellten

Die österreichische Gewerkschaft der Privatangestellten hat eine Broschüre herausgebracht, die die technische Überwachung von Beschäftigten bei der Internet- und E-Mail-Nutzung zum Thema hat.

berichtet heise.

Rächer der enterbten Daten (pdf 1,2 MB)

Die Google-Gesellschaft

heise berichtet über eine Diskussionsrunde über das Buch Die Google-Gesellschaft bei der auch die umfangreichen Datensammlungen Googles (Suchanfragen, Desktop- und E-Mail-Inhalte, Bloggerinteressen, soziale Netzwerke , Shopping-Gewohnheiten) kritisiert wurden.

Auch der Ausschluß von nach dem Jugendmedienschutzrecht indizierten Websiten aus den Suchergebnissen stieß sauer auf.

Richtiger wäre ein Vermerk “hier gab es einen Eintrag, aber wir können nicht darauf verweisen, weil es gegen nationales Recht verstößt”, gestand Keuchel (Google Sprecher Deutschland) ein.

Die Webseite zum Buch.



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